Saharastaub färbt Spanien – warme Winde und Temperaturanstieg erwartet
Spanien steht in den kommenden Tagen erneut vor einem außergewöhnlichen Wetterphänomen: Saharastaub trifft auf den Sturm Claudia. Laut den Meteorologen von Meteored sorgt das Zusammenspiel beider Ereignisse für einen markanten Temperaturanstieg und den sogenannten Schlammregen, der besonders im Westen und Süden Spaniens auftreten wird.
Der vom Atlantik kommende Sturm Claudia hat bereits Galicien erreicht. Dort werden kräftige Regenfälle und Gewitter erwartet, die sich im Verlauf der Woche über große Teile des Landes ausbreiten. Besonders betroffen sind Galicien, Nord-Extremadura und das Gebiet um die Sierra de Gredos.
Staubwolke aus der Sahara erreicht Spanien
Parallel dazu wird aus Nordafrika eine große Staubwolke herangeführt. Am Dienstag beginnen die Auswirkungen in Galicien, während am Mittwoch der Dunst aus der Sahara zunehmend den Süden, das Zentrum und den Osten Spaniens erreicht. Obwohl die Konzentration zunächst gering bleibt, wird der Staub im weiteren Verlauf dichter – insbesondere am Donnerstag und Freitag.
Auch auf den Kanarischen Inseln rechnen Meteorologen mit wechselnder Bewölkung und zeitweisem Dunst. Der Höhepunkt der Episode wird Donnerstag und Freitag erwartet, wenn sich die Staubpartikel mit Niederschlägen vermischen – der klassische Schlammregen, der Fahrzeuge, Fassaden und Straßen mit rötlichem Belag überzieht.
Auswirkungen auf Wetter und Gesundheit
Der Saharastaub wirkt sich nicht nur optisch aus: Er kann Atembeschwerden verursachen und die Luftqualität erheblich verschlechtern. Meteorologen empfehlen daher, empfindliche Personen sollten körperliche Aktivitäten im Freien einschränken.
Zudem werden die Temperaturen ungewöhnlich hoch für Mitte November liegen, bevor sie gegen Wochenende und Anfang kommender Woche wieder sinken. Dann wird auf den Gipfeln der Pyrenäen und im zentralen Gebirgssystem Schnee erwartet.
Fazit: Spanien zwischen Staub, Regen und Schnee
In den kommenden Tagen erlebt Spanien ein meteorologisches Wechselspiel: Sahara-Staub, Schlammregen, Wind und Schnee – alles in einer Woche. Während der Westen unter intensiven Niederschlägen leidet, müssen der Süden und die Balearen mit rötlichem Staub und verschmutzten Oberflächen rechnen.











