Der große Spanien-Überlebensguide

Rote Wetterwarnungen in Spanien: Valencia und Castellón besonders betroffen

Die staatliche Wetterbehörde Aemet hat am Sonntag die Warnstufe in mehreren Regionen Spaniens auf Rot angehoben. Besonders betroffen sind Tarragona, Castellón und Valencia, wo die Gefahr von Sturzfluten und Überschwemmungen als außergewöhnlich hoch eingeschätzt wird.

Hurrikan-Reste treffen Spanien

Auslöser der Extremwetterlage sind die Überreste des ehemaligen Hurrikans Gabrielle, der sich mittlerweile in einen außertropischen Sturm verwandelt hat. Dieser zieht seit Sonntag über die Iberische Halbinsel und bringt heftige Regenfälle, Gewitter und Sturmböen mit sich.

Die Auswirkungen erstrecken sich über weite Teile Spaniens: Aragonien, Katalonien, die Valencianische Gemeinschaft, Ost-Kastilien-La Mancha, Andalusien und Extremadura müssen sich auf Unwetter einstellen.

TVE-Meteorologe Martín Barreiro warnte eindringlich: „Wir stehen vor einer wirklich sehr widrigen Situation, vergleichbar mit der DANA im vergangenen Jahr in Valencia.“ Besonders in der Region Valencia werden „sehr bedeutende Regenmengen“ erwartet, die laut Prognosen sintflutartig ausfallen könnten.

Montag mit höchstem Risiko

Für Montag hat die Aemet die rote Warnung in weiten Teilen von Valencia und Castellón bestätigt. Hier rechnet man mit den stärksten Niederschlägen und potenziell gefährlichen Überschwemmungen.

Empfehlungen des Katastrophenschutzes

Die Generalitat Valenciana ruft die Bevölkerung auf, größte Vorsicht walten zu lassen. Die wichtigsten Hinweise:

  • Nicht notwendige Reisen vermeiden
  • Sich möglichst an sicheren Orten aufhalten
  • Flüsse, Schluchten und Senken meiden
  • Ein Notfallset bereithalten
  • Keller, Garagen und Erdgeschosse in Überschwemmungsgebieten nicht nutzen

Die Behörden appellieren, die Warnungen ernst zu nehmen und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.

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