Mit dem Beginn des astronomischen Herbstes steht Spanien in der kommenden Woche ein spürbarer Wetterwechsel bevor. Nach einem warmen September bringt eine Kaltluftströmung aus dem Norden deutlich sinkende Temperaturen, teils heftige Gewitter und die ersten Frostnächte in mehreren Regionen.
Stürmischer Start in die Woche
Besonders der Nordosten Spaniens und die Balearen müssen zum Wochenauftakt mit schweren Gewittern rechnen. In der Nacht zum Montag und am frühen Morgen können lokal über 50 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen. Auch an der kantabrischen Küste setzt instabile Nordströmung ein, die für anhaltende Schauer sorgt.
Am Dienstag bleiben Restschauer in Katalonien und auf den Balearen möglich. In Barcelona und Girona können dabei noch einmal 20 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. Im Kantabrischen Gebirge werden kleinere Regenmengen zwischen 5 und 10 Litern pro Quadratmeter erwartet.
Mitte der Woche: Mehr Ruhe, aber kühl
Ab Mittwoch beruhigt sich die Wetterlage. Während es an der Küste Kataloniens und auf den Balearen weiterhin vereinzelt regnet, bleibt es im Landesinneren meist trocken. Die Temperaturen gehen jedoch spürbar zurück: Auf den nördlichen Hochebenen, im Kantabrischen Gebirge und im Zentrum Spaniens werden die Höchstwerte vielerorts nur noch zwischen 20 und 22 Grad erreichen.
Erster Frost in Kastilien und León möglich
Besonders in den Nächten kühlt es stark ab. Im Norden Kastiliens, im Landesinneren Galiciens sowie im Kantabrischen Gebirge sinken die Werte stellenweise unter 5 Grad. In höher gelegenen Regionen wie den Pyrenäen, dem Iberischen System und der Sierra Nevada sind erste Nachtfröste wahrscheinlich. Auch in Provinzhauptstädten wie León oder Burgos könnten die Temperaturen erstmals unter den Gefrierpunkt fallen.
Ausblick auf das Wochenende
Zum Ende der Woche deutet sich ein weiterer Wetterumschwung an. Ein aus den Resten des Tropensturms Gabrielle hervorgegangenes Tief könnte vom Atlantik her neuen Regen in den Nordwesten Spaniens bringen. Ob und in welchem Ausmaß dieser Sturm tatsächlich die Halbinsel erreicht, bleibt allerdings noch unsicher.











