12. Oktober 1492 – Día de la Hispanidad – Spanischer Nationalfeiertag – Kolumbustag

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Der Día de la Hispanidad ist der Nationalfeiertag von Spanien, er findet jährlich am 12. Oktober statt und ist ein Nationalfeiertag. Es erinnert an den Jahrestag der ersten Ankunft von Christoph Kolumbus auf dem amerikanischen Kontinent, ein Tag der auch in vielen anderen Ländern gefeiert wird.

In Spanien begeht man am 12. Oktober, zugleich das Patronatsfest des spanischen Nationalheiligtums Unsere Liebe Frau auf dem Pfeiler in Saragossa, den Día de la Hispanidad („Tag der Hispanität“), der an die gemeinsamen Wurzeln der spanischsprachigen Welt erinnern soll. Unter der Bezeichnung Fiesta de la Raza („Fest der Rasse“) oder Día de la Raza existierte dieser Feiertag bereits seit 1914.

Der Tag wurde 1918 von König Alfons XIII. ohne nähere Bezeichnung zum spanischen Nationalfeiertag (Fiesta Nacional) erhoben. Die Bezeichnung Día de la Hispanidad wurde Ende der 1920er Jahre von dem spanisch-argentinischen Geistlichen Zacarías de Vizcarra als Alternative ersonnen und kam in Spanien unter anderem auf Betreiben des Schriftstellers Ramiro de Maeztu in den 1930er Jahren zunehmend in Gebrauch.

Seit 1987 wird der Tag wiederum offiziell nur noch „Nationalfeiertag“ genannt, obwohl der Name „Tag der Hispanität“ im allgemeinen Sprachgebrauch weiter vorherrscht und auch in halboffiziösen Quellen verwendet wird.

Seit dem Jahr 2000 wird der 12. Oktober jedes Jahr mit einer Militärparade in Madrid gefeiert, die vom spanischen König geleitet wird.


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