Wie ist es möglich dass eine in Spanien angebaute Wassermelone in Leipzig billiger ist als in Alicante?

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Mit dieser Frage, begleitet von der Abbildung eines Handelskatalogs eines deutschen Ladens, in dem das Kilo Wassermelone 0,77 Euro kostet, weist der Sax-Biologe auf die explodierenden Preise dieser erfrischenden Frucht in Spanien in den letzten Wochen hin.

Im vergangenen Juni lag der Preis für Wassermelonen in Mercadona bei 1,59 Euro pro Kilo und damit mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland.

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Kaufte man es geteilt, kostete es 1,79 Euro pro Kilo.

Seit gestern, dem 11. Juli, kostet ein Stück Wassermelone mit einem Gewicht von 5,53 Kilo nach Informationen des Portals infoagro.com in Mercadona 4,37 Euro, der Kilopreis liegt also jetzt bei 0,79 Euro. Trotz des deutlichen Preisverfalls im Vergleich zum Vormonat ist es immer noch teurer als in Deutschland. Wenn Sie Single sind und es halbiert oder geviertelt kaufen, kostet es praktisch einen Euro pro Kilo.

Quatsch, denn wie der Maestre selbst einem User auf Twitter sagt: „Wir sprechen von in Spanien angebauten Wassermelonen, die nach Deutschland transportiert wurden und billiger verkauft werden als dort, wo sie produziert werden.“

Nach den neuesten Zahlen des Landwirtschaftsministeriums, die der Woche zwischen dem 27. Juni und dem 3. Juli entsprechen, betrug der durchschnittliche Ursprungspreis von 100 Kilo Wassermelone lose 26,76 Euro, -2,67 % weniger als in der Vorwoche. Das ergibt Kosten von 0,26 Euro pro Kilo. Von dort bis zum Laden wird es dreimal teurer.


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