Schock-Studie: Ungelernte Einwanderer kosten Spanien 200.000 Euro pro Kopf

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Eine brisante Enthüllung erschüttert die aktuelle Debatte um Spaniens Einwanderungs- und Rentenpolitik. Der angesehene Ökonom Jesús Fernández-Villaverde, Professor an der University of Pennsylvania, hat eine Zahl veröffentlicht, die jahrelang unter Verschluss gehalten wurde: Jeder ungelernte Einwanderer, der nach Spanien kommt, verursacht für die Staatskasse über seine gesamte Lebenszeit einen Nettoverlust von 200.000 Euro. Eine Kalkulation, die bereits 2007 im Auftrag des damaligen Regierungspräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero erstellt, aber nie das Licht der Öffentlichkeit erblickt hatte.

Eine politisch heikle Studie und ihre späte Veröffentlichung

Die brisante Berechnung stammt aus einer Zeit, in der Fernández-Villaverde als externer Berater für das Wirtschaftsbüro des Regierungspräsidenten tätig war. Wie der Ökonom nun im sozialen Netzwerk X erklärt, wurde die Studie aufgrund ihrer politischen Brisanz und anderer dringenderer Themen damals nicht veröffentlicht. Inmitten der hitzigen Diskussion über die Nachhaltigkeit der Altersvorsorge und dem Plan der Regierung, 3,5 Millionen Einwanderer zur “Kompensation der Renten” anzuziehen, sieht Fernández-Villaverde nun den richtigen Zeitpunkt, um diese alarmierenden Fakten offenzulegen. Viele Experten, insbesondere Ökonomen und Demografen, bezeichnen das Vorhaben der Regierung ohnehin als “Unsinn”, da es die Qualifikation der Zuwanderer völlig außer Acht lässt.

Wohlfahrtsstaat und ungelernte Zuwanderung: Ein unmöglicher Spagat?

Für Fernández-Villaverde ist die Schlussfolgerung eindeutig: “Die Einwanderung von Ungelernten und der Wohlfahrtsstaat sind unvereinbar.” Er untermauert seine These mit der Struktur des spanischen Umverteilungssystems. “70 % der Individuen am unteren Ende der Verteilung erhalten Nettotransfers von öffentlichen Verwaltungen”, während nur die obersten 10 % Nettozahler in das System sind. Das Problem dabei: “99 % der Einwanderer, die von außerhalb der Europäischen Union nach Spanien kommen, gehören zu den unteren 90 % des Einkommens.” Mit Ausnahme von hochqualifizierten Fachkräften aus bestimmten Ländern oder Profisportlern seien fast alle Zuwanderer somit Nettoempfänger staatlicher Leistungen. Als warnendes Beispiel führt er Dänemark an, das nach einer Analyse der Kosten von Einwanderern seine Migrationspolitik drastisch verschärfte.

Radikale Forderungen: Rentenkürzungen und Rückführungen als Lösung

Aus seiner Analyse leitet der Ökonom drastische Forderungen ab. Er plädiert nicht nur für eine deutliche Reduzierung des Migrationsstroms, sondern auch für die Rückführung von 3 bis 4 Millionen Einwanderern. Gleichzeitig fordert er schmerzhafte Einschnitte bei den Renten. “Ja, das Wohlergehen der älteren Menschen in Spanien würde derzeit sinken, aber das der jüngeren Generationen würde steigen”, so Fernández-Villaverde. “Ich bin dafür, die Renten (progressiv) um mindestens 10 % bis 15 % zu kürzen. Jemand muss der Erwachsene im Raum sein und den Spaniern die Wahrheit sagen.”

Studie bestätigt Milliardenbelastung für die Staatskasse

Die von Fernández-Villaverde nun veröffentlichten Zahlen decken sich mit den Ergebnissen einer aktuellen Studie der Stiftung NEOS. Unter dem Titel “Einwanderung in Spanien: Goodwill oder Wirksamkeit” kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die “übermäßige Einwanderung” die öffentlichen Kassen jährlich mit mindestens 30.000 Millionen Euro belastet. Die Studie kritisiert, dass derzeit 1,4 Millionen im Ausland geborene Menschen in Spanien arbeitslos sind. Rechnet man deren unterhaltsberechtigte Familienangehörige hinzu, käme man auf rund zwei Millionen Einwanderer, die direkt von staatlichen Leistungen leben, obwohl Zuwanderung primär dazu dienen sollte, Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu füllen.


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