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Rassismusvorwurf erschüttert Teneriffa: Britische Touristin von drei Krankenhäusern abgewiesen

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Rassismus Spanien

Eine britische Touristin hat ihren Urlaub auf Teneriffa als eine “höllische” Erfahrung beschrieben, nachdem sie nach einer mutmaßlichen Lebensmittelvergiftung von drei Krankenhäusern abgewiesen wurde. Die junge Frau, namens Kay, erhebt schwere Vorwürfe und spricht von “rassistischem” Verhalten des Klinikpersonals, das ihr die Behandlung verweigert haben soll.

Der Albtraum beginnt mit einem Salat

Was als erholsamer Urlaub geplant war, entwickelte sich für Kay schnell zu einem Albtraum. Kurz nach ihrer Ankunft am Freitag begann sie, unter starken Bauchschmerzen und Magen-Darm-Problemen zu leiden. Sie führt ihre Beschwerden auf einen Salat zurück, der ihrer Vermutung nach “mit Leitungswasser gewaschen” wurde. In einem viralen TikTok-Video schildert sie ihre Qualen: “Ich bin am Freitag angekommen, habe im Hotel zu Abend gegessen und seitdem kann ich körperlich nichts mehr bei mir behalten. Es ist schon Sonntag und es geht immer noch nicht.” Die Vegetarierin betont, während ihres Aufenthalts bewusst auf den Konsum von Leitungswasser verzichtet zu haben.

Der Gesundheitszustand der Britin verschlechterte sich so rapide, dass sie gezwungen war, einen Arzt auf ihr Hotelzimmer zu rufen – eine Konsultation, die sie 100 Euro kostete. Dieser riet ihr, ein Krankenhaus aufzusuchen, falls sich ihr Zustand nicht innerhalb von zwei Tagen bessern würde.

Eine Odyssee durch das Gesundheitssystem

Als keine Besserung eintrat, folgte Kay dem ärztlichen Rat, doch was dann geschah, beschreibt sie als schockierend. Nach ihren Angaben wurde sie in insgesamt drei verschiedenen Krankenhäusern auf Teneriffa abgewiesen. “Das Problem war nicht nur die Sprachbarriere; Sie waren unglaublich abwertend und schienen ehrlich gesagt ziemlich rassistisch zu sein”, erklärt die junge Frau in ihrem Video. Der Eindruck, der bei ihr entstand, war eindeutig: “Es schien, als wollten sie einfach nicht helfen.”

Die Rettung in einer Privatklinik

Die Wende kam erst, als Kay sich an eine private Klinik wandte. Hier fand ihre Leidensgeschichte ein Ende. “Genau deshalb schließen wir immer eine private Reiseversicherung ab. Heute behandeln Sie Privatkliniken mit Respekt und kümmern sich um alle Nationalitäten, nicht nur um Einheimische”, resümiert sie erleichtert. In diesem Krankenhaus wurde sie umgehend behandelt und an eine Infusion angeschlossen.

Die Diagnose war ernst: eine schwere Dehydrierung und eine akute Mageninfektion. Nach der Erstversorgung wurde sie mit Antibiotika, Probiotika und weiteren Magenmedikamenten entlassen. Trotz der vorangegangenen traumatischen Erlebnisse fand sie lobende Worte für das Personal der Privatklinik. “Segne sie; sie verstanden mich nicht, und ich verstand sie auch nicht, aber sie taten ihr Bestes.” Kay ist inzwischen wieder genesen, doch die Erfahrung hat tiefe Spuren hinterlassen und wirft ein kritisches Licht auf die Notfallversorgung für Touristen auf der beliebten Urlaubsinsel.


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