Als wäre Sylvester Stallone höchstpersönlich in der Rolle des John Rambo aufgetaucht, verfügte eine Person aus Ciudad Lineal über ein Waffenarsenal, das eines Söldners würdig war, bis sie schließlich verhaftet wurde.
Beamte der Nationalpolizei im Madrider Stadtteil Ciudad Lineal nahmen einen Spanier fest, der auf die Initialen A.P.C. hört. Ihm wird vorgeworfen, illegal Waffen besessen und gegen die öffentliche Gesundheit durch Drogenhandel verstoßen zu haben.
Die Ereignisse spielten sich am 28. Januar um 3:30 Uhr ab, als die Polizei von einem besorgten Bürger auf die Straße gerufen wurde. Der Mann, sichtlich aufgebracht und mit einem verwirrten Ausdruck, berichtete den uniformierten Beamten, dass in seinem Haus in der Torrelaguna-Straße ein Licht brannte, an das er sich nicht erinnern konnte. Er befürchtete, dass jemand in sein Haus eingebrochen sei.
Aufgrund des starken Verdachts, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand, durchsuchten die Beamten der Bürgeranlaufgruppe (GAC ihn) und fanden eine kleine Menge Drogen. Dennoch behauptete der Festgenommene, die Beamten seien in sein Haus eingedrungen und hätten ihn aufgefordert, ihnen zu folgen.
Bei ihrer Ankunft in der Wohnung stellten die Polizisten fest, dass es sich nicht um einen Eindringling handelte, sondern um ein umfassendes Waffenarsenal. Gefunden wurden zwei Gewehre, 27 Zündpatronen, eine Maschinenpistole mit Zündermagazin, drei Taser-Ringe, sechs Tasers, ein ballistischer Pfeilwerfer, ein Luftgewehr, ein Zünder, eine Bogenrolle mit Metallpfeilen, ein ausziehbarer Schlagstock mit verstecktem Messer, sieben Schlagringe, ein automatisches Messer mit amerikanischer Faust und sieben ausziehbare Kotflügel. Zudem entdeckten sie zehn Macheten, sechs Äxte und eine Armbrust sowie mehrere Sexspielzeuge wie Vibratoren und aufblasbare Puppen.
Hintergrund des Täters
Als ob das nicht genug wäre, beschlagnahmten die GAC-Mitglieder außerdem mehrere Gramm Heroin, Kokain, Haschisch, Methamphetamin und Marihuana. Wie GRAN MADRID erfuhr, war das Subjekt bereits wegen illegalen Waffenbesitzes, sexueller Nötigung und Drogenhandels vorbestraft. Er wurde bereits zweimal festgenommen: einmal, weil er seine eigenen Waffen bei sich trug, und ein weiteres Mal, weil er von zu Hause aus mit ihnen geschossen hatte. Der Fall wurde der Kriminalpolizei von Ciudad Lineal und dem Instruktionsgericht Nr. 46 in Madrid übergeben. Die Vereinte Polizeigewerkschaft (SUP) hebt die bemerkenswerte Leistung ihrer Kollegen aufgrund der “alarmierenden” Anzahl von Waffen hervor, die dem Mann zur Verfügung standen, und fordert die “Notwendigkeit”, dass die Polizei als risikobehafteter Beruf anerkannt wird, während gleichzeitig die Gehälter an die anderer regionaler Gremien angepasst werden müssen.
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