Am 26. März empfahl die Europäische Union, dass die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedstaaten über ein Notfallset verfügen sollten, um im Falle einer möglichen Krise – sei es durch Naturkatastrophen, Stromausfälle, bewaffnete Konflikte oder Cyberangriffe – gut vorbereitet zu sein. Zu den empfohlenen Produkten, die in den Haushalten der EU vorhanden sein sollten, zählen unter anderem Ersatzbatterien, Hygieneartikel, Taschenlampen, Kraftstoff, Klebeband, Öfen, analoge Radios und vieles mehr.
In diesem Kontext hat idealo.es, die führende Produktpreisvergleichsseite in Europa, einen Anstieg der Nachfrage nach diesen Produkten um 32 % im Vergleich zur Woche vor der Ankündigung festgestellt. Besonders hervorzuheben ist der exponentielle Anstieg der Nachfrage nach Kochern und Campinggas, die um 70 % gestiegen ist, sowie nach Wasserreinigungstabletten, deren Nachfrage sich mit einem Anstieg von 137 % nahezu verdoppelt hat. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass diese beiden Produkte gewöhnlich nicht in den meisten Haushalten zu finden sind.
Taschenlampen verzeichnen ebenfalls einen signifikanten Nachfrageanstieg von 44 %, gefolgt von Schweizer Messern oder Armeemessern mit 41 %, Powerbanks oder tragbaren Batterien mit 27 %, tragbaren Radios mit 22 %, Zangen mit 17 % sowie Batterien mit einem Anstieg von 10 %. Obwohl es sich hierbei um gebräuchlichere Produkte handelt, ist die Nachfrage geringer als bei den zuvor genannten, dennoch zeigen sie seit der Vorstellung des Notfallsets ein kontinuierliches Wachstum in den Suchanfragen.
Kike Aganzo, Leiterin der Kommunikationsabteilung von idealo.es, äußert sich dazu: „In der vergangenen Woche konnten wir feststellen, dass die Erklärungen der Europäischen Union spürbare Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten hatten. Der um 32 % gestiegene Bedarf an diesen Produkten zeigt, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit, auf mögliche Krisen vorbereitet zu sein, deutlich gewachsen ist.“
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