Die Reserven der Spanischen Stauseen liegen nach den Hitzewellen im Sommer bereits unter 50 Prozent

2001
Spaniens Stauseen liegen bereits über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre

Trotz der jüngsten Regenfälle ist der Wasserstand in den Stauseen weiter gefallen und erreicht nun 49,5 % ihrer Gesamtkapazität, was einen Rückgang von 1,4 Prozentpunkten gegenüber der Vorwoche darstellt, als sie noch 50,9 % betrug.

Aktuell umfassen die Stauseen ein Volumen von 27.732 Kubikhektometern (hm³), was einem Rückgang von 786 hm³ entspricht, wie aus den Daten des Ministeriums für ökologischen Wandel und demografische Herausforderung (Miteco) hervorgeht.

Im Vergleich zum letzten Jahr, als die Stauseen 20.763 hm³ Wasser speicherten, halten sie derzeit fast 7.000 hm³ mehr, liegen jedoch nur knapp über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 27.148 hm³.

Die Niederschläge der letzten Tage haben die gesamte Halbinsel stark betroffen; der Spitzenwert wurde mit 71,8 Litern pro Quadratmeter in Daroca I (Saragossa) verzeichnet.

Wassereinzugsgebiete in Alarmbereitschaft

Die Wassereinzugsgebiete, die aktuell eine Verschlechterung erfahren, sind das Segura-Becken mit 17,2 %, gefolgt vom Guadalete-Barbate mit 22,2 %, dem andalusischen Mittelmeerraum mit 25,1 %, den internen Becken Kataloniens, die erneut auf 30,9 % gesunken sind, und dem Guadalquivir mit 32,8 %.

Die Situation ist etwas besser in den Becken des Guadiana mit 40,8 % und des Júcar mit 42 %.

Über 50 % ihrer Gesamtkapazität weisen die Ebro-Becken mit 51,5 %, Küstengalizien mit 56,6 % und der Tejo mit 59,8 % auf.

Die Wasserreserven der stets besser gestellten Becken verzeichneten diese Woche ebenfalls einen Rückgang, wobei das Duero-Becken bei 67 % liegt, das Miño-Sil bei 73,2 %, das Westkantabrische bei 74,9 %, das Tinto, Odiel und Piedras bei 76,4 % und das Ostkantabrische bei 78,1 %. Die internen Becken des Baskenlandes bleiben mit 90,5 % stabil.

Bild: Archiv


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