Trotz der jüngsten Regenfälle ist der Wasserstand in den Stauseen weiter gefallen und erreicht nun 49,5 % ihrer Gesamtkapazität, was einen Rückgang von 1,4 Prozentpunkten gegenüber der Vorwoche darstellt, als sie noch 50,9 % betrug.
Aktuell umfassen die Stauseen ein Volumen von 27.732 Kubikhektometern (hm³), was einem Rückgang von 786 hm³ entspricht, wie aus den Daten des Ministeriums für ökologischen Wandel und demografische Herausforderung (Miteco) hervorgeht.
Im Vergleich zum letzten Jahr, als die Stauseen 20.763 hm³ Wasser speicherten, halten sie derzeit fast 7.000 hm³ mehr, liegen jedoch nur knapp über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 27.148 hm³.
Die Niederschläge der letzten Tage haben die gesamte Halbinsel stark betroffen; der Spitzenwert wurde mit 71,8 Litern pro Quadratmeter in Daroca I (Saragossa) verzeichnet.
Wassereinzugsgebiete in Alarmbereitschaft
Die Wassereinzugsgebiete, die aktuell eine Verschlechterung erfahren, sind das Segura-Becken mit 17,2 %, gefolgt vom Guadalete-Barbate mit 22,2 %, dem andalusischen Mittelmeerraum mit 25,1 %, den internen Becken Kataloniens, die erneut auf 30,9 % gesunken sind, und dem Guadalquivir mit 32,8 %.
Die Situation ist etwas besser in den Becken des Guadiana mit 40,8 % und des Júcar mit 42 %.
Über 50 % ihrer Gesamtkapazität weisen die Ebro-Becken mit 51,5 %, Küstengalizien mit 56,6 % und der Tejo mit 59,8 % auf.
Die Wasserreserven der stets besser gestellten Becken verzeichneten diese Woche ebenfalls einen Rückgang, wobei das Duero-Becken bei 67 % liegt, das Miño-Sil bei 73,2 %, das Westkantabrische bei 74,9 %, das Tinto, Odiel und Piedras bei 76,4 % und das Ostkantabrische bei 78,1 %. Die internen Becken des Baskenlandes bleiben mit 90,5 % stabil.
Bild: Archiv
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