Das Auto, das den Brand in einer Garage in Alcorcón (Madrid) auslöste, bei dem zwei Feuerwehrleute ihr Leben verloren, war ein hochmodernes Hybridfahrzeug. Es gehörte einem Nachbarn, der mit einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern in einen Unfall verwickelt war. Nach Angaben von Quellen, die mit den Ermittlungen vertraut sind, könnte er das Gaspedal mit der Bremse verwechselt haben.
Die Quellen deuten zudem darauf hin, dass das Fahrzeug möglicherweise mit einem in der Garage geparkten Hybridauto sowie mit einer Säule kollidiert ist, was die Explosionen im Inneren ausgelöst haben könnte.
Der Brand brach am 2. April gegen 16.30 Uhr in der Lilos-Straße in Alcorcón aus, nachdem die Feuerwehrleute durch Anwohner alarmiert wurden. Bei dem Einsatz kamen zwei Feuerwehrleute ums Leben: einer durch eine Explosion und der andere vermutlich durch Vergiftung. Ein dritter Feuerwehrmann erlitt schwere Verbrennungen, seine Prognose hat sich jedoch im Laufe der Tage verbessert.
Zwei Tage nach dem Vorfall gelang es den Einsatzkräften, den Brandort zu sichern, den sie zuvor aufgrund der Ansammlung giftiger Gase nicht betreten konnten. Die wissenschaftliche Polizei, unterstützt von Mitgliedern des Stadtrats von Alcorcón, Feuerwehrleuten und technischen Hilfsmitteln wie einem Roboterhund, konnte in den Innenraum vordringen, um Fotos zu machen und Beweismaterial zu sammeln, das zur Aufklärung des Geschehens beitragen soll.
Die Ermittler stellten fest, dass sowohl die Fahrzeuge im Inneren als auch das Dach durch die Intensität der Flammen vollständig zerstört worden waren.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, da die genauen Umstände, die zu dem tödlichen Brand führten, sowie die Bedingungen, unter denen die beiden Feuerwehrleute starben, weiterhin offiziell geklärt werden müssen.
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