Der Montag bringt in Spanien einen deutlich wechselhafteren Wettercharakter. Nach dem vielfach sommerlich warmen Wochenende ziehen mehr Wolken auf, in mehreren Landesteilen werden Schauer und Gewitter erwartet. Besonders im Norden der Iberischen Halbinsel können diese örtlich kräftig ausfallen. Auch im Süden gibt es Regionen mit erhöhtem Gewitter- und Starkregenrisiko.
Im Norden Spaniens wird es deutlich unbeständiger. Vor allem im Norden von Kastilien und León, im östlichen Binnenland Kantabriens, im Baskenland und in La Rioja muss mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Lokal können die Niederschläge kräftig ausfallen. Auch Galicien bekommt mehr Wolken; insbesondere im Norden und Westen sind zeitweise Regen und Schauer möglich.
An der Mittelmeerküste zeigt sich ebenfalls ein anderes Bild als an den vergangenen sehr sommerlichen Tagen. Zwischen Castellón, Valencia und Alicante ist der Himmel vielfach stark bewölkt. Bereits ab den frühen Morgenstunden können Schauer auftreten. An der Costa Blanca bleibt es überwiegend stark bewölkt, bei weiterhin milden Temperaturen um 27 bis 28 Grad.
Auch Andalusien bleibt nicht überall trocken. Besonders die Provinz Málaga steht am Montag im Fokus: Dort besteht am Vormittag ein erhöhtes Risiko für kräftige Regenfälle und Gewitter. Lokal können innerhalb kurzer Zeit größere Niederschlagsmengen zusammenkommen. Gleichzeitig gehen die Temperaturen in Teilen Südspaniens zurück.
Im spanischen Binnenland wechseln sich Sonne und dichtere Wolkenfelder ab. In Madrid und weiten Teilen Zentralspaniens ist die Wahrscheinlichkeit längerer trockener Abschnitte größer als im Norden. Im Tagesverlauf können jedoch auch hier Wolkenfelder durchziehen. Die Temperaturen bleiben Ende September vielerorts angenehm warm.
Im Westen der Halbinsel nimmt die Bewölkung ebenfalls zu. In Extremadura und im westlichen Kastilien und León sind zeitweise dichtere Wolken möglich, während längere trockene Phasen überwiegen.
Auf den Balearen präsentiert sich das Wetter wechselnd bewölkt. Mallorca, Menorca und Ibiza erreichen weiterhin spätsommerliche Temperaturen, allerdings ist der Himmel nicht durchgehend sonnig.
Auf den Kanarischen Inseln bleibt das Wetter insgesamt ruhiger. Dort wechseln Sonne und regionale Wolkenfelder. Mit einem UV-Index von bis zu 8 bleibt die Sonneneinstrahlung auf den Inseln trotz Ende September sehr hoch.
Die Höchsttemperaturen bewegen sich am Montag in weiten Teilen Spaniens ungefähr zwischen 22 und 29 Grad. Am Mittelmeer sind verbreitet 26 bis 28 Grad möglich, während es im Norden unter dichter Bewölkung und bei Niederschlägen merklich kühler bleibt. Die Nächte werden vor allem im Landesinneren zunehmend frischer.
Wetterwarnungen
Besondere Aufmerksamkeit gilt am Montag den Regionen mit kräftigen Schauern und Gewittern. Im Norden betrifft dies insbesondere Teile von Kastilien und León, Kantabrien, das Baskenland und La Rioja. Im Süden besteht vor allem rund um Málaga ein erhöhtes Risiko für Starkregen und Gewitter. Dort können innerhalb einer Stunde Niederschlagsmengen um 15 Liter pro Quadratmeter erreicht werden.
An den Küsten von Valencia, Alicante und Murcia werden dagegen derzeit keine außergewöhnlichen Seebedingungen erwartet. Schauer sind jedoch insbesondere ab der Nacht beziehungsweise am Montagmorgen möglich.
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