Ein weiteres starkes Erdbeben hat am Dienstag die Provinz Granada und insbesondere die Metropolregion der andalusischen Stadt erschüttert. Das Beben war auch in Teilen der Provinz Almería deutlich zu spüren.
Nach vorläufigen Angaben des spanischen Nationalen Geografischen Instituts (IGN) erreichte das Erdbeben eine Magnitude von 4,7. Es handelt sich um das bislang stärkste Beben der seismischen Serie, die am vergangenen Freitag, dem 14. August, begonnen hatte.
Das Erdbeben wurde um 10:37 Uhr registriert. Das Epizentrum lag nach aktualisierten Angaben in der Gemeinde Gójar. Zunächst war Alhendín als Epizentrum gemeldet worden.
Mehrere Nachbeben registriert
Das Hauptbeben war in der Stadt Granada sowie im gesamten Ballungsraum deutlich zu spüren. Zahlreiche Bewohner berichteten von mehrere Sekunden andauernden Erschütterungen, bei denen Wände und Decken in Gebäuden sichtbar bebten.
Das IGN registrierte anschließend mehrere Nachbeben. Das stärkste ereignete sich um 10:53 Uhr mit einer vorläufigen Magnitude von 4,0 und einem Epizentrum in Armilla. Auch dieses Nachbeben wurde in weiten Teilen der Metropolregion deutlich wahrgenommen.
Weitere Nachbeben wurden in den Gemeinden Padul und Las Gabias registriert. Sie erreichten nach vorläufigen Messungen Magnituden von 2,9 beziehungsweise 2,6.











