Der große Spanien-Überlebensguide

Spanien hat sich mit einem 1:0-Erfolg gegen Uruguay den Gruppensieg in der Gruppe H gesichert und steht im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Den entscheidenden Treffer erzielte Álex Baena kurz vor der Halbzeit. Uruguay hingegen schied nach einer enttäuschenden Gruppenphase vorzeitig aus dem Turnier aus.

Der Europameister überzeugte zwar nicht mit spielerischem Glanz, präsentierte sich jedoch erneut defensiv stabil. Spanien blieb auch im dritten Gruppenspiel ohne Gegentor und trifft in der ersten K.-o.-Runde auf den Sieger der Partie zwischen Österreich und Algerien. Die Begegnung ist für den 2. Juli in Los Angeles angesetzt.

Baena nutzt Musleras folgenschweren Fehler

Uruguay begann mit hohem Pressing und setzte Spanien früh unter Druck. Die Mannschaft von Luis de la Fuente fand zunächst nur schwer ins Spiel und ließ Tempo sowie Präzision im Spielaufbau vermissen.

Kurz vor der Pause fiel dennoch die Entscheidung. Marcos Llorente bediente Álex Baena, dessen Schuss Fernando Muslera zwar noch berührte, aber nicht entscheidend abwehren konnte. Der Ball rutschte dem erfahrenen Torhüter durch die Hände und landete im Netz. Muslera wurde in der Halbzeit durch Sergio Rochet ersetzt.

Uruguay scheitert trotz großem Einsatz

Neben dem Rückstand musste Uruguay einen weiteren Rückschlag verkraften. Manuel Ugarte verletzte sich noch vor der Pause und musste ausgewechselt werden. Offensiv fehlten der Mannschaft von Marcelo Bielsa anschließend die Ideen, um Spaniens kompakte Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie immer körperbetonter. Uruguay agierte phasenweise überhart und beendete das Spiel nach einer Roten Karte gegen Agustín Cannobio in der Nachspielzeit in Unterzahl.

Spanien verwaltet den Vorsprung souverän

Auch offensiv blieb Spanien gefährlich. Ferran Torres traf in der Schlussphase nur die Latte und verpasste damit die Vorentscheidung. Insgesamt genügte der Mannschaft jedoch eine konzentrierte Vorstellung, um den knappen Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen.

Mit sieben Punkten beendet Spanien die Gruppenphase auf Platz eins und startet als einer der defensiv stärksten Teilnehmer in die K.-o.-Phase. Uruguay muss dagegen bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten.

Newsletter abonnieren:

Dein Weg